Chro­no­lo­gie der Um­trie­be von Stu­den­ten­ver­bin­dun­gen in der Re­gi­on Tü­bin­gen-​Reut­lin­gen

2013

Am 13. De­zember 2013 war um 20 Uhr Ober­leut­nant Mar­tin Bö­cker bei der Bur­schen­schaft Ger­ma­nia Straß­burg an­ge­kün­digt. Dort soll­te er über die „Die Ak­tua­li­tät der Idee des Staats­bür­gers in Uni­form“ re­fe­rie­ren. Der Jung­of­fi­zier Bö­cker hatte in Mün­chen als Che­fre­dak­teur des Uni-​Ma­ga­zin „Cam­pus“ der Münch­ner Bun­des­wehr-​Uni­ver­si­tät für Schlag­zei­len ge­sorgt. Kri­ti­ker*innen hat­ten in dem Stu­di­ma­ga­zin einen star­ken neu­rech­ten Ein­fluss unter Bö­ckers Ägide aus­ge­macht.

Am 24. No­vem­ber 2013 hielt Pro­fes­sor Jost Bauch einen Vor­trag zum Thema „Der lange Ab­schied vom Na­tio­nal­staat“. Aus­ge­rich­tet wurde die­ser von der Ar­mi­nia Straß­burg. Jost Bauch re­fe­rier­te be­reits bei der rechts-​po­pu­lis­ti­schen Par­tei „Pro Köln“ und der Zei­tung „Junge Frei­heit“. Der Vor­trag fand in Rah­men des Kar­tell­tref­fens des „Kar­tells Roter Bur­schen­schaf­ten“ vom 23.​11.​13 bis zum 25.​11.​13 statt. Am Abend des 23. No­vem­ber 2013 be­tei­lig­ten sich un­ge­fähr 20 Men­schen an einer Pro­test­ak­ti­on da­ge­gen, 4 davon wur­den fest­ge­nom­men. (Infos zum Re­fe­ren­ten und zur Pro­test­ak­ti­on: http://​antifatuert.​blogsport.​de/​2013/​12/​06/​tue-protestaktion-gegen-arminia-strassburg/​)

Am 9. No­vem­ber 2013 fand in Tü­bin­gen bei der Bur­schen­schaft Ar­mi­nia Straß­burg ein „Si­cher­heits­po­li­ti­sches Se­mi­nar“ des „Stu­di­en­zen­trum Wei­kers­heim“ (SZW) mit Bri­ga­de­ge­ne­ral a.D. Die­t­er Far­wick aus Sig­ma­rin­gen und Haupt­mann Björn Schrei­ber, an­ge­kün­digt als „ak­ti­ver Of­fi­zier der Bun­des­wehr mit Ein­sat­zer­fah­rung“, statt. Die Ver­an­stal­tung wurde auch von der „Jun­gen Al­ter­na­ti­ve für Deutsch­land Lan­des­ver­band Ba­den-​Würt­tem­berg“ (JABW) be­wor­ben. Von der JABW nah­men u.a. der Vor­sit­zen­de Mar­cus Froh­n­mai­er, sein Stell­ver­tre­ter Se­bas­ti­an We­ge­ner (Ger­ma­nia Straß­burg) und Du­brav­ko Man­dic (Schieds­ge­richt der AfD, Bur­schen­schaft Sa­xo-​Si­le­sia) teil. Au­ßer­dem war auch Prof. Micha­el Stahl (* 1948) aus Ber­lin, Vi­ze­prä­si­dent des SZW, an­we­send.

Am 13. Au­gust 2013 fand der Jah­res­kon­gress der deutsch­na­tio­na­len Ka­der­schmie­de „Stu­di­en­zen­trum Wei­kers­heim“ statt. Daran nah­men auch Ver­tre­ter der „Jun­gen Al­ter­na­ti­ve für Deutsch­land -BW“ teil.

Am 16. Mai 2013 re­fe­rier­te bei der Bur­schen­schaft Ar­mi­nia Straß­burg Tü­bin­gen der Bri­ga­de­ge­ne­ral a.D. und ehe­ma­li­ges Prä­si­di­ums­mit­glied des „Stu­di­en­zen­trum Wei­kers­heim“, Die­t­er Far­wick, zum Thema „Deutsch­lands Rolle in der Welt: Warum die Au­ßen­po­li­tik ei­ge­ne In­ter­es­sen braucht“.

Am 10. Mai 2013 fand bei der Bur­schen­schaft Ar­mi­nia Straß­burg in Tü­bin­gen ein Vor­trag über Ernst Jün­ger von dem neu­rech­ten Re­fe­ren­ten Dr. Dr. Heimo Schwilk aus Ber­lin statt.

Die Bur­schen­schaft Ger­ma­nia Straß­burg war am 15. April 2013 Aus­rich­te­rin des Vor­trags „Al­ter­na­ti­ve für Deutsch­land“ mit dem Re­fe­ren­ten Joa­chim Star­bat­ty, der auch auf der neuen Face­book-​Prä­senz der Ger­ma­nia be­wor­ben wurde. Star­bat­ty ist ein na­tio­nal­li­be­ra­ler eme­ri­tier­ter Pro­fes­sor aus Tü­bin­gen, der die An­ti-​Eu­ro-​Par­tei „Al­ter­na­ti­ve für Deutsch­land“ un­ter­stützt und be­reits als stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der der rechts­po­pu­lis­ti­schen Kleinst­par­tei „Bund frei­er Bür­ger“ sei­nen DM-​Na­tio­na­lis­mus aus­leb­te. Auch im pu­bli­zis­ti­schen Be­reich ist Star­bat­ty weit rechts an­zu­sie­deln, so ist er u.a. Autor im Rot­ten­bur­ger Kopp-​Ver­lag.

2012

Am 13. Mai 2012 fand bei der Burse dass kor­po­rier­te Bür­ger­früh­schop­pen statt.

2010

Am 11. Sep­tem­ber 2010 fand in Tü­bin­gen eine Ta­gung des Las­al­le-​Kreis, einem kor­po­rier­ten Netz­werk in der SPD, zum Thema „Vi­si­on Eu­ro­pa“ auf dem Tü­bin­ger Schloss mit 25 Teil­neh­mern statt. Der Re­fe­rent Klaus Hänsch, Ex-​Prä­si­dent des Eu­ro­päi­schen Par­la­ments und „Alter Herr“ des Corps Si­lin­gia Bres­lau zu Köln, ver­lang­te dem Pres­se-​Be­richt zu­fol­ge die „Füh­rung“ Deutsch­lands in der EU.

Vom 8. bis zum 9. Mai 2010 soll in Tü­bin­gen ein Se­mi­nar der „Deut­schen Bur­schen­schaft“ zum Thema „Die vier­te Macht im Staat: die Me­di­en“ statt­ge­fun­den haben.

2009

Am 17. Mai 2009 fand 11-14 Uhr an der Alten Burse das Bür­ger­früh­schop­pen des „Ar­beits­kreis Tü­bin­ger Ver­bin­dun­gen“ (AKTV), mit 300 Kor­po­rier­ten statt. Gruß­red­ner war der OB Boris Pal­mer. Etwa 60 Ver­bin­dungs­geg­ner pro­tes­tie­ren da­ge­gen mit Trans­pa­ren­ten und Tril­ler­pfei­fen. Zu­sätz­lich hat­ten Un­be­kann­te in der Nacht davor Stink­bom­ben auf das Ge­län­de ge­wor­fen.

2008

In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai 2008 mar­schier­ten be­reits zum 25. Mal in Tü­bin­gen kor­po­rier­te Fa­ckel­trä­ger auf, um den Mai ein­zu­sin­gen. Die Po­li­zei-​Ab­sperr­git­ter wur­den schon 22 Uhr auf­ge­baut. Eben­so wur­den ab die­ser Uhr­zeit schon ganze Stra­ßen ab­ge­rie­gelt. Bei­des war in die­ser Weise in den ver­gan­ge­nen Jah­ren so nicht prak­ti­ziert wur­den. Schnell wurde klar, dass die Zu­stän­di­gen (OB, Po­li­zei-​Ein­satz­lei­ter) auf „Stär­ke“ und Es­ka­la­ti­on setz­ten. Ver­mumm­te Ein­satz-​Po­li­zis­ten kes­sel­ten in ab­seits ge­le­ge­nen Ne­ben­gas­sen (Ha­fen­gas­se, Col­le­gi­ums­gas­se) ohne er­kenn­ba­ren Sinn meh­re­re hun­dert Per­so­nen, Zu­schau­er wie De­mons­trie­ren­de ein. Auf Leute mit er­ho­be­nen Hän­den und dem Ruf “Wir sind fried­lich, was seid ihr?” wurde ex­zes­siv ein­ge­schla­gen. Meh­re­re Leute klag­ten auch dar­über, dass Po­li­zis­ten ge­zielt mit ihrem Schlag­stock auf Hände ge­schla­gen hät­ten, wenn diese auf den Git­tern lagen.
Der vor­sorg­lich ein­ge­rich­te­te Er­mitt­lungs­aus­schuss do­ku­men­tier­te sechs Fest­nah­men. Um sich mit den Fest­ge­nom­men zu so­li­da­ri­sie­ren und auf deren Frei­las­sung zu war­ten, ver­sam­mel­ten sich ab 1 Uhr etwa 60 bis 70 Men­schen vor der Po­li­zei­wa­che in De­ren­din­gen. Die Si­tua­ti­on war äu­ßerst fried­lich und ent­spannt. Bis Strei­fen­wa­gen in Blau­licht auf­fuh­ren, etwa 200 Riot­cops aus­stie­gen und die Ver­sam­mel­ten ag­gres­siv zu­sam­men schubs­ten und ein­kes­sel­ten. So vor dem Ein­gang der Po­li­zei­wa­che kon­zen­triert, wurde dann wie­der­um be­foh­len sich wie­der 100 Meter zu ent­fer­nen. Nach­dem nicht alle eil­fer­tig in die an­ge­ge­be­ne Rich­tung eil­ten, son­dern nor­mal gin­gen, wur­den die letz­ten Ab­zie­hen­den von den Po­li­zis­ten durch die Bü­sche ge­schubst und sogar ge­tre­ten.

2007

Am 28. No­vem­ber 2007 trat bei der Straß­bur­ger Bur­schen­schaft Ger­ma­nia zu Tü­bin­gen der
Be­rufs­schle­si­er Rudi Pa­wel­ka (u.a. Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der der re­van­chis­ti­schen „Preu­ßi­schen Treu­hand“) auf.

Am 30. April 2007 ver­hin­dern An­ti­fa­schis­tIn­nen durch eine Blo­cka­de er­folg­reich das „Mai­ein­sin­gen“ der re­ak­tio­nä­ren Tü­bin­ger Stu­den­ten­ver­bin­dun­gen. Selbst eine klei­ne Grup­pe von Kor­po­rier­ten, die ver­such­te über die Trep­pe Platz Ne­ckar­brü­cke/Gar­ten­stra­ße hin­un­ter­zu­ge­hen schei­tert an einer spon­ta­nen Blo­cka­de. Dabei kommt es zu klei­ne­ren Rem­pe­lei­en und einer der Teil­neh­mer be­rich­tet von Dro­hun­gen der Po­li­zei („Geht ihr jetzt! Oder ich prü­gel euch die Trep­pe run­ter“) – nicht un­üb­lich bei sol­chen Ein­sät­zen.
Die vor Ort ver­tre­te­ne Pres­se wurde von den Po­li­zis­ten nach Tag­blatt­be­rich­ten mas­siv in ihrer Ar­beit be­hin­dert, einem Fo­to­gra­fen soll ge­rücht­wei­se von einem Po­li­zis­ten sogar Prü­gel an­ge­droht wor­den sein. Laut Tag­blatt­be­richt soll des­we­gen gegen die Be­hin­de­rung der Pres­se­ar­beit durch die Po­li­zei ge­klagt wer­den.
Acht Ver­haf­tun­gen soll es im Laufe des Abends durch die Po­li­zei unter Ver­bin­dungs­geg­nern ge­ge­ben haben, doch lei­der wur­den nur zwei beim Er­mitt­lungs­aus­schuss (EA) ge­mel­det.

Am 25. Ja­nu­ar 2007 sorgt Gün­ther Oet­tin­ger, Mi­nis­ter­prä­si­dent von Ba­den-​Würt­tem­berg und Alter Herr der Tü­bin­ger Lands­mann­schaft Ulmia, bei einem Vor­trag bei sei­ner Stu­den­ten­ver­bin­dung für einen Eklat auf Grund fol­gen­den Zi­ta­tes: „Wir sind in der un­glaub­lich schö­nen Lage, nur von Freun­den um­ge­ben zu sein. Das Blöde ist, es kommt kein Krieg mehr.“

2006

Am 23. No­vem­ber 2006 re­fe­riert der grüne Land­tags­frak­ti­ons-​Chef von Ba­den-​Würt­tem­berg, Win­fried Kret­sch­mann, bei der Straß­bur­ger Bur­schen­schaft Ar­mi­nia in Tü­bin­gen, Mit­glied des völ­ki­schen Dach­ver­ban­des „Deut­sche Bur­schen­schaft“ (DB), zum Thema „Kehrt die Ge­sell­schaft der Po­li­tik den Rü­cken? Par­tei­en-​, Po­li­tik-​ oder Staats­ver­dros­sen­heit?“. Die­ser Auf­tritt sorgt für al­ler­hand Kri­tik.

Am 18. und 19. Sep­tem­ber 2006 tagte in Tü­bin­gen die Grup­pe „Jung-​Wei­kers­heim“, Ju­gend­or­ga­ni­sa­ti­on des rechts­kon­ser­va­ti­ven Thinktanks „Stu­di­en­zen­trum Wei­kers­heim“ zum Thema „Kon­ser­va­tis­mus“. Or­ga­ni­sa­tor des Gan­zen war ein Bur­schen­schaf­ter aus Tü­bin­gen.
Mit dabei wie immer der um­trie­bi­ge Rechts­au­ßen Klaus Hor­nung, ein CDU­ler aus Reut­lin­ger.
Wei­te­re Re­fe­ren­ten waren Ha­rald Seu­bert und Gün­ter Rohr­mo­ser.

Die Tü­bin­ger Bur­schen­schaft Ger­ma­nia Straß­burg lädt am 6. Juli 2006 Ro­nald F. M. Schrumpf, Ge­schäfts­füh­rer der rechts­kon­ser­va­ti­ven Ka­der­schmie­de „Stu­di­en­zen­trum Wei­kers­heim“, als Re­fe­rent ein.

Bei den Pro­tes­ten gegen das Mai­sin­gen der re­ak­tio­nä­ren Tü­bin­ger Stu­den­ten­ver­bin­dun­gen in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai 2006 wer­den 300 Po­li­zis­ten zur Ab­schir­mung der Bän­del­trä­ger ein­ge­setzt. Durch die re­strik­ti­ven Be­stim­mun­gen des Ord­nungs­am­tes wird eine an­ge­mel­de­te Kund­ge­bung auf dem Holz­markt an den Rand des Ge­sche­hens ge­drängt. Es kommt zu min­des­tens sechs Fest­nah­men von Ver­bin­dungs-​Geg­nern und teil­wei­se zur Ver­let­zung von De­mons­tran­ten durch das Vor­ge­hen der Po­li­zei.

2005

Der ex­trem rech­te Re­fe­rent Klaus Hor­nung aus Reut­lin­gen hält am 19. Ok­to­ber 2005 bei der Bur­schen­schaft Ger­ma­nia Straß­burg in Tü­bin­gen einen Vor­trag zum Thema „Deut­sche Iden­ti­tät“. Die Ver­an­stal­tung wird vom Ar­beits­kreis „Christ und Po­li­tik“ der CDU Tü­bin­gen un­ter­stützt. Im Ver­lauf die­ses Vor­trags spricht Hor­nung unter an­de­rem dar­über „das sich die Tür­ken­fra­ge in den Kreiß­sä­len ent­schei­den würde.“
Vor dem Haus der Bur­schen­schaft fin­det eine Ge­gen­kund­ge­bung mit knapp 30 Per­so­nen statt.

Gegen das jähr­li­che Mai-​Ein­sin­gen re­ak­tio­nä­rer Bur­schen­schaf­ten in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai gibt es eine Kund­ge­bung mit Info­stand auf dem Holz­markt.
Di­rekt gegen das Mai­ein­sin­gen auf dem Ös­ter­berg pro­tes­tier­ten meh­re­re hun­dert Per­so­nen.
In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai 2005 wird ein jun­ger An­ti­fa­schist ver­haf­tet, weil er einen But­ton, wie schon seit Jah­ren, an sei­nem Ruck­sack trägt. Ob­jekt des An­sto­ßes ist ein 3,5 cm brei­ter But­ton mit durch­ge­stri­chen Ha­ken­kreuz. Er hatte mit 1.​500 an­de­ren Per­so­nen gegen das so ge­nann­te „Tü­bin­ger Mai­ein­sin­gen“ der rech­ten stu­den­ti­schen Ver­bin­dun­gen des „Waf­fen­rings Tü­bin­ger Stu­den­ten“ pro­tes­tiert. Schon wie­der auf dem Nach­hau­se­weg wur­den er, zwei wei­te­re De­mons­tran­ten und eine Grup­pe zu­fäl­lig hin­zu­ge­kom­me­ner Be­kann­ter von zwei Zi­vil­po­li­zis­ten und über zehn wei­te­ren, als Ver­stär­kung her­bei­ge­ru­fe­nen Po­li­zis­ten durch­sucht. Dabei wurde ein Zi­vil­fahn­der auf den Pin auf­merk­sam und be­schlag­nahm­te die­sen. Der Vor­wurf lau­tet auf „Ver­wen­dung na­tio­nal­so­zia­lis­ti­scher Kenn­zei­chen“ [sic!].
Diese nur als Will­kür­ak­te zu be­zeich­nen­den Ver­haf­tun­gen sind er­kenn­bar ein Mit­tel, um un­lieb­sa­me De­mons­tran­ten ab­zu­stra­fen.

2004

Am 1. De­zember 2004 fin­det der Vor­trag des rech­ten Re­fe­ren­ten Hen­ning Len­the bei der Bur­schen­schaft Ar­mi­nia Strass­burg statt. Vor dem Haus der Ar­mi­nen de­mons­trie­ren 15-20 Per­so­nen da­ge­gen. Es kommt zu meh­re­ren Per­so­na­li­en­kon­trol­len.

Am 24. Juni 2004 fin­det ein Vor­trag des CDU-​Rechts­au­ßens Klaus Hor­nung bei der Bur­schen­schaft Ar­mi­nia Strass­burg statt und der von zehn Per­so­nen kri­tisch be­sucht wird.

Bei den Pro­tes­ten zum all­jähr­li­chen 1.​Mai-​Bur­schi-​Sin­gen am 30. April 2004 mit 150 Kor­po­rier­ten, dies­mal am Ös­ter­berg mit 4-600 Ge­gen­de­mons­tran­ten, wer­den neun Ge­gen­de­mons­tran­tIn­nen von der Po­li­zei in­haf­tiert (Tag­blatt: „räum­te nicht ge­ra­de zim­per­lich“). Par­al­lel fin­det al­ter­na­ti­ves Mai­sin­gen auf dem Holz­markt statt.
Das Mai­sin­gen der Tü­bin­ger Ver­bin­dun­gen fin­det am 30. April 2005 zum ers­ten Mal in der Do­bler­stras­se statt.

2002

Die Tü­bin­ger Ver­bin­dun­gen ver­an­stal­ten am 30. April 2002 wie­der das Mai-​Ein­sin­gen. Eine Fahr­rad­bar­ri­ka­de und eine sehr „fle­xi­ble“ Sitz- und Steh­blo­cka­de von etwa 200 Leu­ten sorg­ten zum ers­ten Mal für ein ver­spä­te­tes Ein­tref­fen der bunt­be­mütz­ten Ver­bin­dungs­stu­den­ten.

2000

Beim 160. Stif­tungs­fest sei­ner Stu­den­ten­ver­bin­dung, der Lands­mann­schaft Ulmia, im Juni 2000 sorgt der CDU-​Po­li­ti­ker Gün­ther Oet­tin­ger, Chef der CDU-​Land­tags­frak­ti­on, für einen Eklat als er alle drei Stro­phen des Deutsch­land­lie­des singt, in­klu­si­ve „von der Maas bis an die Memel“.